Storytelling, Faktor Mensch & Unternehmen

Menschen lieben Geschichten. Seit Jahrtausenden in Worten, Schriftform und Bildern weitergegeben, kann ihnen seit guten hundert Jahren in einem „neuen“ Medium Leben eingehaucht werden: Videos. Wie können Unternehmen das nutzen und Geschichten erzählen, die Menschen bewegen?

Vorweg sollte geklärt werden: Wird in diesem Kontext von Geschichten gesprochen, sind nicht bloß die Fabeln der Brüder Grimm gemeint. Viel mehr handeln Geschichten hier von relevanten Aspekten der Vergangenheit, die auf ihre Kernessenz herunter gebrochen werden und Menschen als Handlungsorientierung dienen. In Marketingkreisen wird stattdessen auch der Begriff Storytelling verwendet. Beispielsweise können Unternehmen mit Fokus auf Nachhaltigkeit, ihre ökologische Produktion und fairen Vertrieb in inhaltlich packenden Botschaften darstellen und mit entsprechenden Zielgruppen teilen. Diese Botschaften können dann potentiellen Kunden bei der Kaufentscheidung helfen. Kurzum: Gut ausgeführt, erzählt Werbung auch nur Geschichten. 

Messages senden ist eine Sache. Sicherstellen, dass sie beim Empfänger so ankommen, wie es der Intention des Senders entspricht, ist schon schwieriger. Noch anspruchsvoller ist es, dass der Empfänger die  transportierten Informationen nicht nur registriert, sondern auch speichert. Die Disziplin ist also, Botschaften so einprägsam und präzise wie möglich zu vermitteln. Vor allem auf unternehmensexterner Ebene werden Nachrichten deshalb in Geschichten verpackt. So sind sie für Empfänger zugänglicher, als blosse aufpolierte Produkteigenschaften. Storytelling spricht unser narratives Gedächtnis an und ist deshalb fundamental für nachhaltige Informationsweitergabe. Menschen denken nicht rein in Fakten, sondern wollen auch emotional involviert werden. 

Hier kommt der Faktor Mensch ins Spiel. Grob gesagt sind damit psychische, kognitive und soziale Einflussfaktoren auf Mensch-Maschinen-Systeme gemeint. Das klingt komplizierter, als es ist. Prinzipiell passiert das eben beschriebene schon beim Senden einer Infomail der Chefetage. Verteilt an die Rechner aller Abteilungen, können Updates in Arbeitsprozesse eingebunden werden — schon hat man Einfluss auf ein komplexes technisches System genommen. Zu solcher Einflussnahme in der Lage zu sein, ist notwendige Bedingung für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. 

Für erfolgreiche Kommunikation muss man heute sowohl die menschliche Vorliebe für spannende Geschichten, als auch die Möglichkeit zur Einflussnahme auf solche Systeme kombinieren. Die Verbindung aus packenden, zugänglich dargestellten Inhalten und das zunutze machen moderner, technischer Möglichkeiten, sind der Schlüssel für erfolgreiches Storytelling. So entsteht ein ganzheitliches Komplettpaket aus Frequenz, Qualität und Menschlichkeit.

Videoinhalte schlagen Brücken zwischen diesen Aspekten. Durch ihre audiovisuelle Informationsweitergabe können Geschichten so erzählt werden, dass sie Menschen aus allen Zielgruppen ansprechen. Durch sympathische Protagonisten kann Unternehmen ein Gesicht gegeben werden, das selbst über weite Distanzen Nähe und Vertrauen zum Kunden aufbaut. Zusätzlich wird dadurch der Wiedererkennungswert gesteigert, sodass Zuschauer direkt an die Geschichte anknüpfen können. Damit alle diese Effekte ihre Wirkung entfalten können, benötigt es ein durchdachtes und professionell umgesetztes Contentkonzept. Möchten Unternehmen dieses Potential ausschöpfen — und das müssen sie, um in den Köpfen der Menschen zu bleiben — beginnen sie besser früher als später, ihre eigene Geschichte zu filmen. 

 

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