Nachhaltigkeit — Über Ökologie hinaus 

Nachhaltigkeit wird häufig mit Bio-Labels und Umweltfreundlichkeit in Verbindung gebracht. Theoretisch kann aber alles was eine begrenzte Lebensdauer besitzt, vergleichsweise lang- oder kurzlebig sein und dementsprechend nachhaltig oder nicht. Was hat das mit Videokommunikation zu tun?

Die umgangssprachliche Auffassung von Nachhaltigkeit ist einfach. Sie lässt sich grob zusammenfassen durch alle Handlungen und Investitionen, die gut für den Planeten sind. Hier ist die positive Auswirkung von Videokommunikation offensichtlich: Treibhausgase die durch Reisen ausgestoßen werden, die reinen Kommunikationszwecken dienen, lassen sich durch Videochats fast komplett einsparen. Vor dem Inkrafttreten der Reisebeschränkungen gab es allein in Deutschland 2019 über 12 Millionen Geschäftsreisende. Der Verlauf von 2020 zeigt: das muss so nicht sein. Quasi alle für die Geschäftswelt relevanten Informationen, lassen sich im digitalen face to face Gespräch ebenso austauschen, wie im analogen.

Das diese These bei manchen immer noch Widerspruch erregt, lässt sich fast immer auf schlechte Erfahrungen mit konventionellen Videosetups zurückführen. Damit die Gesprächsqualität nicht unter schlechter Bild- Ton- und Verbindungsqualität leidet, ist ein zuverlässiges, qualitativ hochwertiges Videostudio absolute Grundvoraussetzung. Nur wenn Gesichtsexpressionen und Untertöne in all ihren Nuancen und ohne Latenz aufgenommen und geteilt werden, kann von einer wirklich barrierefreien Kommunikation gesprochen werden. Ein Schlüssel für umweltfreundliche Kommunikation ist also, derartige Technologien jedem zugänglich zu machen. 

Carlowitz, der Urheber des Nachhaltigkeitsbegriffs erklärte schon 1713: Die Ressourcennutzung eines Systems ist dann nachhaltig, wenn sie dauerhaft fortgeführt werden kann, ohne dass das System dabei Schaden nimmt. Jetzt wird es für Unternehmen interessant, weil auch andere relevante Aspekte berücksichtigt werden, als bloße Umweltfreundlichkeit. In diesem Fall ist ein Unternehmen ein System, das seine Ressourcen (Finanzen, Zeit und Aufwand) gleichermaßen berücksichtigt wie die Ökologie, um Wirtschaftsprozesse sinnvoll zu steuern. Werden diese Ressourcen so effizient genutzt, dass das Unternehmen dauerhaft fortgeführt werden kann, dann ist es nachhaltig. Jetzt entfaltet sich erst das volle Potential von Videokommunikation: 

Reisebudgets (Flug/Übernachtung/Spesen inbegriffen) können durch gut aufgesetzte Webcalls prinzipiell komplett eingespart werden. Damit einhergehend ist der rapide sinkende Zeitaufwand, der sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer zugute kommt. Finanzielle wie zeitliche Ressourcen werden durch Videokommunikation also nachhaltig eingesetzt. Selbst die Einrichtung eines professionellen Studios stellt massgeblich eine einmalige Investition von Aufwand und Geldmitteln dar, die aufgrund ihrer geringen Instandhaltungskosten schnell amortisiert ist. 

Damit die Transformation zur Videokommunikation funktioniert und einen echten Mehrwert für Unternehmen darstellt, spielt Qualität eine tragende Rolle. Je ausgereifter die Technik, desto „echter“ sind die Gespräche mit Callteilnehmern — eine notwendige Bedingung, damit digitale Kommunikation der analogen nicht nur ersetzen, sondern sogar übertreffen kann.

Videokommunikation bietet Vorteile, die weit über Ortsunabhängigkeit hinaus gehen: Mit ausgereiften Setups haben Gesprächsteilnehmer die Option Präsentationsinhalte, Bauchbinden oder auch einfach nur das Corporate Design im Bild darzustellen. Das lässt sie nicht nur professioneller wirken, sondern schafft zusätzlich einen informativen Mehrwert. Außerdem haben Callteilnehmer mehr unter Kontrolle, welchen optischen Eindruck sie hinterlassen, indem sie ein ansprechendes Lichtsetup kreieren, das ihren Präferenzen entspricht. Zu guter Letzt macht ein digitales Format Gespräche skalierbar, indem sie live und on demand für Zielgruppen beliebiger Größe zugänglich gemacht werden können.

Wenn qualitative Limitierungen den Gesprächsfluss behindern, wird konventioneller Kontakt immer einem Videocall vorgezogen. Um nachhaltig mit Ressourcen umzugehen, müssen wir das Potential von Videokommunikation ausschöpfen und auf das nächste Level heben. Wir sichern durch Nachhaltigkeit die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen — auf ökologischer und allen anderen Ebenen.

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