Chancengleichheit, Cultural Diversity & Videorecruiting

Videorecruiting bringt Vor- und Nachteile, die weit über das Einhalten von Kontaktbeschränkungen und Einsparung von CO2-Emissionen hinaus gehen.

Dabei sollte beachtet werden, dass Videos in verschiedenen Teilen des Recruitingprozesses eingesetzt werden können:

  • Im Rahmen von Employer Branding werden Videos dazu genutzt, die Attraktivität als Arbeitgeber hervorzuheben und so die Anzahl an Bewerbenden zu erhöhen.
  • Umgekehrt können auch Arbeitsuchende persönliche Videos einsetzen, um aus einem großen Pool von Bewerbern herauszustechen.

Chancengleichheit
Ein anderer Bereich des Recruitingprozesses, das Bewerbungsgespräch, kann auch im Videoformat bzw. Livecall durchgeführt werden. Neben den vielen Gründe die für Videorecruiting sprechen (eine Auflistung finden Sie hier), verschiebt das digitale Format die Gewichtung der Einstellungskriterien. Subjektive Sympathiepunkte kommen im analogen face to face Gespräch deutlich stärker zum Tragen. Damit einhergehend ist ein verringerter Fokus, auf die objektiven Qualifikationen eines Bewerbers.

Persönliche Präferenzen spielen immer eine Rolle beim Bewerbungsprozess. Sie gründen sich zum grossen Teil auf unterbewusst wahrgenommene Mikroexpressionen, die beim Videocall oft nicht in derselben Ausprägung wahrgenommen werden. Was auf den ersten Blick wirkt wie ein Hemmnis, birgt  bei genauerer Betrachtung erhebliches Potential. Ein Wechsel zu digitalen Bewerbungsgesprächen, reduziert Voreingenommenheit auf persönlicher Ebene. Das lässt die Entscheidungen des Recruiters rationaler ausfallen. So schafft man Chancengleichheit zwischen Bewerbern, die beispielsweise ein anderes Mindest als der Recruiter mitbringen. 

Cultural Diversity
Die persönliche Komponente die beim Videocall geringer ausfällt, wird von vielen als Verlust angesehen. “Schliesslich muss doch auch auf persönlicher Ebene alles passen” lautet der Einwand vieler. Das ist jedoch eine zu vereinfachte Sichtweise. Treffen unterschiedlich gesinnte Mindsets aufeinander, kann das frischen Wind in ein Unternehmen bringen und den Blick für neue Perspektiven öffnen. Unterschiedliche Meinungen ermöglichen es, von vielen verschiedenen Optionen die beste auszuwählen, um so die passendste Lösung zu finden. In einem Arbeitsumfeld in dem sich alle Mitarbeitende permanent einig sind, fehlt kritisches Hinterfragen und Wachstum stagniert. Zwar muss ein Mindestmass an Kompatibilität zwischen den Wertvorstellungen eines Teams gegeben sein — am Ende vom Tag muss man schliesslich am selben Projekt arbeiten können — ob dieses Mindestmass gegeben ist, lässt sich jedoch ebenso gut im Videocall feststellen. 

Was für Recruiter wichtig ist
Im Vergleich zum analogen Gespräch, spielt die persönliche Note bei digitaler Kommunikation eine geringere Rolle. Das ist jedoch, weder für Bewerber, noch für Unternehmen von Nachteil. Umgekehrt führen Videocalls im Recruitingprozess zu unterschiedlicheren Mindsets und mehr cultural diversity. So werden Unternehmen dynamischer und innovative Lösungen gefördert. 

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